Bronkhorst

Ein Hauch von Weihnachten liegt in der Luft

12. Dezember 2017 Graham Todd
Kerzen

Die Weihnachtszeit rückt näher und Weihnachten ist Kerzenzeit. In den Geschäften finden Sie jetzt Kerzen mit Namen wie "Weihnachtszauber", "Winterwelt", "Zimtstern" oder "Bratapfel". Wir lieben Duftkerzen und vor allem die weihnachtlichen Versionen tragen dazu bei, ein festliches Ambiente zu schaffen. Kerzen mit schönen Aromen wie Tanne, Zimt, Nelken, Orange und Pinienzapfen sind jetzt sehr beliebt.

Aber wie bekommt man diesen angenehmen Duft in eine Kerze? Finden wir es heraus.

Die Kerzenindustrie

Es gibt viele Innovationen, die zur modernen Kerzenindustrie geführt haben; einige herausragende Momente sind:

  • In den 1820er Jahren entdeckte der französische Chemiker Michel Eugène Chevreul, wie man Stearinsäure aus tierischen Fettsäuren extrahiert. Diese Entdeckung führte zur Entwicklung von Stearinwachs. Ein hartes, haltbares und sauberes Brennwachs, das auch heute noch häufig verwendet wird.
  • 1834 entwickelte der Erfinder Joseph Morgan eine Maschine für die kontinuierliche Produktion. Ein Zylinder mit einem beweglichen Kolben warf Kerzen aus, als sie erstarrten. Durch die mechanisierte Produktion sanken die Produktionskosten und Kerzen wurden als Massenware für alle erschwinglich.
  • In den 1850er Jahren lernten Wissenschaftler, wie man die natürlich vorkommende wachsartige Substanz vom Erdöl trennt; Paraffine werden seitdem als Bestandteil von Kerzen verwendet. Das Problem des sehr niedrigen Schmelzpunktes wurde durch Zugabe von Stearinsäure beseitigt.
  • Als im Jahre 1879 die Glühbirne erfunden wurde, begann die Nachfrage nach Kerzen zu sinken.
  • Im späten 20. Jahrhundert erlebten Kerzen eine Renaissance als Geschenkidee und Dekoration im Wohnbereich. Mit Kerzenlicht wird Stimmung und Atmosphäre geschaffen.

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Kerzen-Vielfalt

Das Wachstum der Kerzen-Industrie ist enorm. Kerzen kommen grade jetzt zur Weihnachtszeit in allen Formen, Fareben und Größen auf den Markt. Untersuchungen haben ergeben, dass die wichtigsten Faktoren, die den Kerzenverkauf beeinflussen, Duft, Farbe, Preis und Form sind. Etwa 35% des Kerzenverkaufs finden während der Weihnachtszeit statt. Geschätzte 75 bis 80 % der verkauften Kerzen werden parfümiert. Einige Kerzenhersteller bieten in ihren Produktlinien zwischen 1000 und 2000 Kerzenvarianten an.

CORI-FILL technology
CORI-FILL Method

Wie kommt nun der Duft in die Kerze?

Kerzenhersteller arbeiten eng mit Parfümherstellern zusammen, um Duftformulierungen zu entwickeln, die nicht nur angenehm sind, sondern auch sicher und sauber verbrennen. Diese Formulierungen werden aus hochwertigen ätherischen Ölen oder synthetischen Aromen gewonnen. Hier werden also Substanzen verwendet, die in vielen Parfums, Badeseifen, Lotionen und Shampoos ebenfalls enthalten sind. Die Zugabe von Duftstoffen zu einer Kerze sollte sorgfältig überwacht werden, um sicherzustellen, dass eine Kerze richtig brennt.

Während des Herstellungsprozesses werden Farben, Düfte und Zusatzstoffe normalerweise in heißem, flüssigem Zustand miteinander vermischt. Typischerweise sind solche Duftstoffe, Additive, Farben und Schutzchemikalien flüssig. Die genaue Dosierung aller Zusatzstoffe führt zu einer effizienten Betriebsweise und zur Minimierung unnötiger Abfälle.

Düfte werden oftmals von Hand zugegeben. Wie bei allen manuellen Prozessen kann dies teuer werden, nämlich beim Verschütten und Unter- bzw. Überdosierung. Hierdurch können Fehlchargen somit Zusatzkosten entstehen.

CORI-FILL Dosiertechnik
CORI-FILL Dosiertechnik

CORI-FILL Dosiertechnik

Mit der CORI-FILL-Dosiertechnologie bietet Bronkhorst ein einfach zu bedienendes Setup zur Dosierung dieser Duftstoffe. Durch die Kombination eines Coriolis-Massendurchflussmessers mit einer Pumpe oder einem geeigneten Ventil können Flüssigkeiten kontinuierlich oder chargenweise mit hoher Reproduzierbarkeit in den Batch oder in die Form der Kerze dosiert werden. CORI-FILL Systeme können integriert oder als Add-On auf bereits bestehende Prozesse und Produktionslinien aufgesetzt werden.

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Tipps vom Kerzen-Profi

Es ist eine Kunst, eine Kerze richtig und sicher abzubrennen. Man kann es im Allgemeinen schon beim Betrachten erkennen, ob eine Kerze gut brennt.

So muss eine Kerze brennen:

  • mit ruhiger, beständiger Flamme
  • Kein Flackern und keine Rauchschwaden
  • Kein Aufflackern und keine springende Flamme
  • Denken Sie daran, dass eine brennende Kerze eine offene Flamme ist. Seien Sie vorsichtig!

Informieren Sie sich über unsere CORI-FILL Dosiertechnologie für die Zugabe von Duftstoffen zu Ihren Kerzen mit Coriolis Massendurchflussmessgeräten.

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