Bronkhorst

Glossar

In diesem Bereich finden Sie ein alphabetisches Verzeichnis der Begriffe und Abkürzungen, die für Durchfluss-/Druckmesser und -regler verwendet werden, die von Bronkhorst hergestellt werden.

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A
AbsolutdruckPABS bezeichnet den Druck, verglichen mit einem perfekten Vakuum.
AnsprechzeitDie Zeit, die eine Messeinrichtung benötigt, um von einem vorherigen Wert zu einem neu vorgegebenen Wert, innerhalb eines bestimmten Toleranzbandes korrekt zu wechseln.
"As left" KalibrierungDie As-Left-Kalibrierung ist eine Kalibrierung, die nach einer Reparatur oder Anpassung ausgeführt wird. Sie bestätigt, dass Reparaturen oder Anpassungen erfolgreich waren.
"As found" KalibrierungEine As-Found-Kalibrierung ist eine Kalibrierung, die vor einer Reparatur oder Anpassung erfolgt. Sie wird häufig ausgeführt, wenn ein Durchflussmesser zu einer Serviceniederlassung zurückgeschickt wurde. Bei dieser Kalibrierung wird der Zustand ermittelt, in dem sich der Durchflussmesser beim Erhalt befindet. Demgegenüber steht die As-Left-Kalibrierung.
B
BaudrateDie Geschwindigkeit des Datentransfers von Instrumenten mit einem Feldbus.
BypassDie meisten thermischen Massendurchflussmesser/Regler von Bronkhorst arbeiten nach einem Prinzip, bei dem der Gasdurchfluss in zwei Teile geteilt wird und einen kleinen Teil durch einen Sensorkanal und den Rest durch den parallelen Hauptkanal in einem konstanten Verhältnis führt. Durch einen perfekten "Flow Split" zeigt der Sensor einen hochgenauen Messwert über den gesamten Messbereich des Gerätes an.
C
CEM (controlled evaporator mixer)Das Verdampfersystem von Bronkhorst besteht aus einem Fllüssigkeitsdurchflussmesser, einem Gasdurchflussregler für den Trägergasstrom und einer Mischkammer mit Temperaturregelung.
CIPCleaning In Place. Verfahren zur Reinigung der Innenflächen von Rohren, Behältern, Geräten, Filtern und Armaturen. Ein typischer CIP-Zyklus besteht aus verschiedenen Schritten, darunter das Waschen mit einem heißen Reinigungsmittel und heißer Säure bei Temperaturen von bis zu 95 °C.
Coriolis PrinzipDas Prinzip der direkten Massenflussmessung, basierend auf dem Corioliseffekt. Die Corioliskraft verursacht in einem in Schwingung versetzten Omegarohr eine Veränderung der Frequenz, eine Phasenverschiebung oder Amplitude. Das Ausgangssignal des Sensors ist proportional zum Massendurchfluss.
CVD (chemical vapour deposition)Chemische Gasphasenabscheidung. Bezeichnet einen chemischen Prozess, bei dem ein Gas reagiert und einen dünnen Film auf dem entsprechenden Substrat, beispielsweise einer Siliziumscheibe, hinterlässt. Dieses Verfahren kommt auch bei der Oberflächenhärtung oder der Herstellung synthetischer Diamanten zum Einsatz.
D
Druckdifferenz (ΔP oder Delta-P)Zwei unterschiedliche Drücke die in einem System auftreten, beispielsweise zwischen dem Ein- und dem Auslauf einer Messvorrichtung, oder eines Regelventils, oder zweier unterschiedlicher Versorgungsleitungen.
E
Einschwingzeit / EinstellzeitDie Zeit, die ein Durchfluss oder Druckregler benötigt, um einen vorgegebenen Sollwert einzustellen und zu halten.
EPC (Electronic Pressure Controller)Elektronischer Druckregler. Ein Druckmesser mit integriertem Regelventil.
EPT (Electronic Pressure Transducer)Elektronischer Druckmessumformer, auch Druckmesser genannt.
F
FS = Full Scale (Skalenendwert)Die Annäherung des Messwertes zum maximalen Skalenwert, ausgedrückt als +/- Prozent.
G
Gauge = DruckeinheitDer Druckunterschied zwischen dem System und der umgebenden Atmosphäre.
GenauigkeitDie Annäherung des ausgelesenen Istwertes im Verhältnis zum tatsächlichen Flow. Angegeben in +/- Prozent vom Fullscale (FS), output oder reading.
H
HPLC (High Pressure Liquid Chromatography)Ein häufig verwendetes Analyseverfahren, um den exakten Anteil einer chemischen Komponente in einer Fluidprobe zu bestimmen.
I
IP40Ist eine bestimmte Schutzklasse. Schutz vor Partikeln die größer als 1 mm sind, jedoch kein Schutz vor Feuchtigkeit.
IP65Ist eine bestimmte Schutzklasse (Wetterfest). Schutz vor Staub und Spritzwasser.
K
KalibrierungDas Justieren eines Instrumentes, sodass der ausgegebene Messwert und die tatsächlich gemessene Menge korrelieren.
KonversionsfaktorenDie Bronkhorst High-Tech B.V. stellt Ihnen zum errechnen von Konversionsfaktoren eine eigens entwickelte Datenbank, mit mehr als 600 gespeicherten Fluiddaten zur Verfügung. Mithilfe der Applikationssoftware Fluidat on the Net, für die Sie sich kostenlos registrieren lassen können, ist es Ihnen möglich verschiedenste Berechnungen durchzuführen.
-  Umrechnungsfaktoren für Gase und Flüssigkeiten mit Bronkhorst Durchflussmessern
-  Kv-Werte und Düsengrößen für Ventile
-  Druckverluste über Inline-Filter
-  Berechnungen für das Verdampfersystem CEM
L
LageempfindlichkeitDer Fehler, welcher bei einer bestimmten Einbaulage enstehen kann (max. Fehler bei 90°).
Laminar Flow ElementBezeichnet ein Bauteil im Hauptstrom eines thermischen Massendurchflussmessers oder –reglers. Durch die hierbei entstehende Druckdifferenz wird ein definierter Teil des Mediums durch den Sensorkanal, parallel zum Hauptstrom, geleitet.
LastimpedanzDie Impedanz der elektrischen Anschlüsse eines Instrumentes.
ln/min und ls/minHört man den Begriff Massendurchfluss, so stellt man sich in der Regel Einheiten wie kg/h oder g/min und dergleichen vor. Betrachtet man jedoch die Praxis, stellt man fest, das dass Arbeiten mit Volumeneinheiten vorherrscht. Nun musste man sich nur noch auf Normbedingungen einigen, bei denen Masse in Volumen umgerechnet werden sollte. Als Normbedingungen wurden 0 °C und ein Druck von 1013 mbar festgelegt. Gekennzeichnet werden die betreffenden Volumeneinheiten durch den tiefgestellten Buchstaben n: ln/min.
Eine weitere Festlegung zur Umrechnung von Masse in Volumen sind die Standardbedingungen, die auf 20 °C anstatt auf 0 °C bezogen sind und entsprechend mit einem s anstelle des n gekennzeichnet sind: ls/min.
ACHTUNG: Wird der Unterschied ln/min und ls/min nicht beachtet, resultiert hieraus ein Fehler von ca. 7%.
M
ManifoldEin Basisblock, auf dem eine große Variation verschiedenster Funktionsmodule, wie Gas- Flüssigkeits- oder Druckmesser und –regler, sowie Filter und Mischkammern, kompakt verbaut werden kann.
MasseDie Menge einer bestimmten Substanz in (Kilo)gramm angegeben.
MEMSMikro-Elektro-Mechanische Systeme (MEMS) sind eine Technologie, die in ihrer allgemeinsten Form als miniaturisierte mechanische und elektromechanische Elemente (d.h. Geräte und Strukturen) definiert werden kann, die mit Hilfe von Mikrofabrikationstechniken hergestellt werden.
MFC (Mass flow controller)Die Kombination eines Durchflussmessers und eines Regelventils für die Regelung von Gas- und Flüssigkeitsströmen.
MFM (Mass flow meter)Durchflussmesser zum erfassen von Masseströmen im Gegensatz zu Volumenströmen.
MomentandurchflussDer Durchfluss, angegeben in Mengeneinheit des Mediums per Zeiteinheit. Dem gegenüber steht der prozentuale Durchfluss. Aktueller und prozentualer Durchfluss sind über die Bronkhorst Auswerteelektroniken frei wählbar (Bright / E-7000 / E-8000)
N
NachdruckregelungDie Regelung des Druckes auf der Ausgangsseite des Instruments
NodeJede einzelne Komponente in einem Bussystem.
NominalbereichWenn bei einem Flüssigkeitsdurchflussmesser der "Nominalbereich" angegeben ist, bezieht sich dies auf die Durchflussmenge, bei der Wasser unter Referenzbedingungen - typischerweise 1 bar(g) und 20 ºC - einen Druckabfall von ca. 1 bar(d) über dem Gerät verursacht.
Nullpunktstabilität (Zero Drift)Die Verschiebung vom tatsächlichen Nullpunkt. Langsame, in der Regel nicht periodische Verschiebung des Nullpunktes bei Messinstrumenten.
P
ProParKurz für 'Process Parameter', das Bronkhorst-spezifische Parametermodell für die RS232- und FLOW-BUS-Kommunikation.
Prozentualer DurchflussDer Durchfluss, angegeben in einem Prozentwert, bezogen auf den Full-Scale Durchfluss. Dem gegenüber steht der Momentandurchfluss.
R
Rd = Reading (Messwert)Die Annäherung des Messwertes im Verhältnis zum tatsächlichen Durchfluss, ausgedrückt als +/- Prozent.
S
Stellverhältnis / TurndownDie prozentuale Spanne (2…100%) , oder das Verhältnis maximaler/minimaler Durchfluss (1:50), bei dem die angegebene Genauigkeit garantiert werden kann.
Surface Mount / Top-mountDie Montage eines Instrumentes auf einem Basisblock (beispielsweise einem Manifold), aufgrund derer ein Ausbau des Instrumentes aus der Rohrleitung, im Falle von Inspektion oder Austausch, überflüssig wird.
T
Thermisches MessprinzipBeim thermischen Messprinzip wird ein Teil des zu messenden Gas- oder Flüssigkeitsstroms partiell erhitzt. Hierdurch ensteht eine Temperaturdiffernez (Delta-T) welche durch zwei Temperatursensoren erfasst wird. Dieses Delta-T ist proportional dem Massefluss. Da dieses Prinzip auf dem Wärmeaustausch basiert, besteht eine Abhängigkeit zur Dichte und Wäremleitfähigkeit des Messmediums. Aus diesem Grund wird ein jeder thermischer Durchflussmesser und Regler für das entsprechende Medium und die vorherschenden Bedingungen, kalibriert. Der Effekt von Druck oder Temperaturschwankungen ist im Vergleich zu volumetrischen Messprinzipien sehr gering, sollte jedoch für eine optimale Genauigkeit nicht vernachlässigt werden. Konversionsfaktoren oder zusätzlich hinterlegte Kalibrierkurven sind in diesem Fall enorm hilfreich.
Time ConstantDie Zeitkonstante - Time Constant - kann als die Zeit definiert werden, die der Messwert benötigt, um nach einer Sollwertänderung 63% seines Endwertes zu erreichen.
Top-mount / Surface MountDie Montage eines Instrumentes auf einem Basisblock (beispielsweise einem Manifold), aufgrund derer ein Ausbau des Instrumentes aus der Rohrleitung, im Falle von Inspektion oder Austausch, überflüssig wird.
U
Ultraschall PrinzipDie Funktionsweise der Bronkhorst ES-FLOW™ Durchflussmesser basiert auf der Verbreitung von Ultraschallwellen in einem sehr kleinen, geraden Sensorröhrchen, ohne Hindernisse oder Toträume. Auf der Außenseite des Sensorröhrchens befinden sich mehrere Wandlerscheiben, die mithilfe von Radialschwingung Ultraschallwellen erzeugen. Erfahren Sie mehr.
UmgebungsbedingungenTemperatur und Druckbedingungen am Einsatzort des Instruments.
V
VDMEin VDM - Vapour Delivery Module - ist ein All-in-One-Verdampfungssystem, die den folgenden Komponenten umfasst: Gas- und Flüssigkeitsdurchflussregler, einen temperaturgesteuerten Verdampfer und ein Display mit Steuerfunktionen zum Ablesen und Einstellen des Gasflusses, des Flüssigkeitsstroms und der Temperatur der Mischung, die das VDM als homogener Dampf verlässt. Erfahren Sie mehr.
Volumetrischer DurchflussDer Durchfluss ausgedrückt in Volumeneinheit per Zeiteinheit. Das einzige Messprinzip, welches tatsächlich den direkten Volumenstrom misst, ist der Gasbalgenzähler.
VordruckreglerRegelung des Druckes auf der Eingangsseite des Druckreglers.
W
WiederholbarkeitDie Variabilität einer Spanne für den Messwert, bei einer sich ständig unter gleichbleibenden Bedingungen wiederholenden Messung.

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